Unternehmen als Partner des Engagements – Gespräch zwischen Wirtschaftsministerium und Landesnetzwerk Engagierte Städte Sachsen-Anhalt

Die Vertretung des Landesnetzwerks der Engagierten Städte Sachsen-Anhalts führten am 05. Februar 2026 einen fachlichen Austausch mit Stefanie Pötzsch, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die zentrale Rolle von Unternehmen für die Entwicklung und Stabilisierung des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort.

Kathrin Hinze, Koordinatorin der Engagierten Stadt Dessau-Roßlau und Co-Landessprecherin des Netzwerks sowie Niklas Neumann, Koordinator des Freiwilligenbüros in der Hohen Börde und Co-Landessprecher des Landesnetzwerks der Engagierten Städte, machten deutlich, dass wirtschaftliche Akteure unverzichtbare Partner für lebendige Zivilgesellschaften sind. „Engagement stärkt nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern ist zugleich ein relevanter Standortfaktor für Kommunen“, erklärt Niklas Neumann. „Die Engagierten Städte stehen für eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Kommune und Zivilgesellschaft auf Augenhöhe“, betont Kathrin Hinze im Gespräch. Ziel sei es, eine gemeinsame, positive Haltung gegenüber engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Initiativen zu fördern und nachhaltig zu verankern. Die Staatssekretärin Stefanie Pötzsch war von den vorgestellten Beispielen begeistert.

Vereinbart wurde das Thema gemeinsam an Unternehmerinnen und Unternehmer in Sachsen-Anhalt weiterzutragen. Dabei soll deutlich werden, dass gesellschaftliches Engagement nicht nur Gemeinwohl schafft, sondern auch zur Attraktivität von Wirtschaftsstandorten beiträgt.

Das Landesnetzwerk der Engagierten Städte Sachsen-Anhalt wirbt für die Kooperation zwischen Kommunen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft mit dem Ziel, regionale Engagementstrukturen zu stärken und sichtbar zu machen.

Landessprecher Niklas Neumann im Gespräch mit Staatssekretärin Stefanie Pötzsch und Landessprecherin Kathrin Hinze (v.l.)