Repaircafé knüpft Kontakt zur Schule

Handwerkliches Können wollen die ehrenamtlichen Mitstreiter des Repaircafés Hohe Börde dem Nachwuchs vermitteln. Sie luden die Hermsdorfer Grundschüler aus der Arbeitsgemeinschaft Werken zu einer Werkenstunde der besonderen Art ein. Die Dritt- und Viertklässler von Lehrerin Tina Hagemeier lernten die gerade eröffnete Werkstatt des Repaircafés – direkt gegenüber der Bördegrundschule – kennen. Sie schraubten, klebten, bohrten am Projekt Schreibtischlampe, das die Kinder in diesem Schuljahr vom Entwurf bis zum fertigen Ergebnis mit viel Spaß umsetzen. Auch Spannungsmessungen mit den erfahrenen Elektrikern und Elektronikern standen auf dem Nachmittagsprogramm.
„Gerade in diesem Alter ist es wichtig, ein Gefühl für handwerkliche Tätigkeiten zu bekommen und den Spaß am Erfolg zu spüren. Dafür sind wir gern da“, erklärte Hartmut Steuer vom Repaircafe. Bei Tina Hagemeier war die Idee zu der gemeinsamen Handwerksstunde der Generationen sofort auf offene Ohren gestoßen.
Beide Seiten wollen nach dem ersten Kennenlernen in Kontakt bleiben und vielleicht im nächsten Schuljahr an einem längerfristigen gemeinsamen Projekt tüfteln.

Das Repaircafé wird gefördert vom Engagementfonds des Landes Sachsen Anhalt.

Frank Schulze vom Repaircafé Hohe Börde montiert mit einem Schüler an der Schreibtischlampe.