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Großes Interesse an Bewegungsangeboten in der Hohen Börde

Modellprojekt „BeiK – Bewegung in Kommune“ geht zu Ende

Seit Januar 2021 wurde über die Stiftung „Leben in der Hohen Börde“ und das Freiwilligenbüro „aktive hohe boerde“ mit Hilfe des Modellprojekts „BeiK“ gezielt ehrenamtlich geleitete Bewegungsangebote gefördert. Und auch im Jahr 2022 war wieder viel in Bewegung. Die Damen der Seniorengymnastik in Ochtmersleben suchten beispielsweise Rat zum Thema „Ernährung und Bewegung im Alter“. Hierfür konnte die erfahrene Magdeburger Ernährungstherapeutin Coretta Banoth gewonnen werden. Mit einem Impulsvortrag klärte sie die etwa zehn Teilnehmerinnen zu Themen wie der richtigen Ernährung und sportlichen Aktivitäten im Alter auf. „Die Frauen waren interessiert, haben sich beteiligt und hatten zahlreiche Fragen – super!“, sagte Frau Banoth. Der Vortrag stieß auf großes Interesse und im Nachgang folgte noch ein einstündiger Austausch.

Dank des von den Krankenkassen finanzierten BeiK-Projekts konnten zudem weitere Anschaffungen getätigt werden. Für die wachsende Seniorengymnastik-Gruppe konnten Hanteln, Flexbänder und Softbälle beschafft werden. Der Eltern-Kind-Sport in Niederndodeleben freute sich über neue Schwungtücher, Bälle und ein Hüpfpolster. Die Kinder durften beim Auspacken helfen.

Auch die Nordic-Walking-Gruppe in Eichenbarleben ist weiterhin aktiv und trifft sich wöchentlich bei Wind und Wetter. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der drei Angebote erhielten als Überraschung eine Trinkflasche sowie ein T-Shirt und sind damit auch für die Zukunft bestens für alle sportlichen Aktivitäten ausgestattet.

Ein großer Dank geht an alle Beteiligten, vor allem die beiden Koordinator*innen Franziska Seifert und Christoph Franke sowie die ehrenamtlichen Beiker*innen. Ein Dank geht auch an die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, welche das Gesamtprojekt koordiniert und die Hohe Börde als Modellstandort ausgewählt hatte. Seinen Abschluss fand das Projekt „Beik – Bewegung in Kommune“ zur „Tour de Börde“ in Bebertal. Hier konnten die Gäste auf dem „Smoothie-Bike“ sich ihren eigenen Smoothie kreieren. Über eine Art Dynamo wurde der Mixer, auf dem Gepäckträger des Fahrrads angetrieben. Wer ordentlich strampelte konnte sich am Ende über einen eigenen, erfrischenden Smoothie freuen.

Schülerinnen, berufstätige und selbständige Frauen sowie Seniorinnen kommen miteinander ins Gespräch

 Die Stiftung „Leben in der Hohen Börde“ mit der Vorstandsvorsitzenden und Bürgermeisterin, Frau Steffi Trittel, möchte, dass sich mehr Frauen in der Kommunalpolitik und im gesellschaftlichen Leben aktiv einbringen. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der erfolgreichen Unternehmerin, Frau Claudia Kuntze-Raschle, DBL Kuntze & Burgheim. Durch die Initiative fördern wir Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Gemeinschaft der Frauen in der Hohen Börde. Hierzu wird ein Austausch der Generationen angeregt:

Schülerinnen, berufstätige Frauen, Seniorinnen, aktive Kommunalpolitikerinnen und andere Frauen kommen in Gespräch. Die Kommunalwahlen als Möglichkeit für politische und gesellschaftliches Aktivwerden sollen ins Bewusstsein, besonders bei jungen Frauen und Mädchen gebracht werden. Im Fokus stehen gelebte Mitbestimmung, Wertschätzung für Engagement, aber auch Thematisieren von aktuellen Hindernissen.

Durch aktive Vernetzung von Teilnehmerinnen wird gegenseitige Unterstützung angeregt. Die Veranstalterin und die Organisatorinnen laden herzlich ein und freuen sich auf die gemeinsame Initiative mit neuen Perspektiven für eine weiblichere Politik in der Hohen Börde.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Um vorherige Anmeldung bei Carmen Niebergall (Email: carmen.niebergall@tourenreich.de mit Tel.: 01772643800) und Brigitte Klaus (Email: info@imagecoaching-brigitte-klaus.de mit Tel.: 01515 1115509) wird gebeten.

Kaiser-Wilhelm-Apfel bereichert den Naschgarten

Zuwachs in Form eines weiteren Apfelbaumes hat Anfang März der „Naschgarten“ bei Hermsdorf bekommen. Der Kaiser-Wilhelm Apfel wurde von Waltraud und Helmut Graf aus Hermsdorf gespendet. Denes Wesemann und Eric Berger, die sich unter dem Dach des Freiwilligenbüros „aktive hohe börde“ ehrenamtlich um die Pflege der Streuobstwiese im Naschgarten kümmern, organisierten den Apfelbaum von der Baumschule Beyme aus Magdeburg.
Die Pflanzung war dank des Fachwissens von Gartenbaumeister Denes Wesemann ein Kinderspiel. Regelmäßig wässern und ein ordentlicher Schnitt machen aus dem Kaiser-Wilhelm bald einen stattlichen Baum, der sich vor allem durch seine starke Wuchsfreude auszeichnet. Helmut Graf, selbst Hermsdorfer, bot sich an, regelmäßig mit der Gießkanne nach dem Rechten zu sehen. Für den Sommer erhält der junge Baum noch einen 60 Liter fassenden Bewässerungssack.
Bei Interesse, selbst einen Baum für den Naschgarten zu spenden, können sich Bürger per E-Mail oder Telefon an das Freiwilligenbüro wenden. Die Kosten belaufen sich auf 160 Euro bzw. auf 180 Euro (mit Namenschild).
Telefon: 039204-781502 oder 039204-781116
E-Mail.

Die Baumspender Helmut und Waltraud Graf aus Hermsdorf (von links) pflanzten im Hermsdorfer „Naschgarten“ mit Eric Berger und Denes Wesemann (rechts) einen Kaiser-Wilhelm-Wilhelm Apfel.