Neuigkeiten

Auf dieser Seite findest du aktuelle Neuigkeiten aus dem Freiwilligenbüro und der Hohen Börde.

Wir unterstützen Aktion der Wellener Initiative für mehr Sicherheit

Der Ortschaftsrat Wellen und die Stiftung Leben in der Hohen Börde rufen zu Spenden für zwei Tempo-Anzeige-Geräte in der Dorfmitte auf.
Auf der Spendenplattform https://www.wecanhelp.de wird über das Projekt und die Modalitäten informiert. Hier kannst Du direkt spenden. Zum Anliegen des Projektes::
In Höhe der Wellener Kita „Kleeblatt“ wird viel zu schnell gefahren. Deshalb soll in beiden Fahrtrichtungen eine elektronische Geschwindigkeitsanzeige die Autofahrer zu maßvollem Fahren animieren. Bis zum Sommer soll das Vorhaben realisiert werden. Spendenquittungen können auf der Plattform und bei der Stiftung beantragt werden. Für die Quittungen benötigen die Initiatoren aber die zur Ausfüllung der Formulare nötigen Angaben.
Im vergangenen Jahr konnten die Wellener mit Unterstützung der Stiftung bereits die Anschaffung und Aufstellung einer Seitrutsche am alten Schwimmbad über Spenden finanzieren. „Der Erfolg hat uns Mut gemacht, nun auch das neue Projekt über wecanhelp.de anzugehen“, erklärte der Wellener Ortsbürgermeister René Stürmer. Insgesamt benötigt werden 5000 Euro.

Rückblick auf ein bewegtes BeiK-Projekt-Jahr 2021

Durch BeiK
ist in NIederndodeleben ist eine Eltern-Kind-Sportgruppe entstanden.

Es war kein einfaches Jahr 2021, auch nicht für das Modellprojekt „BeiK – Bewegung in Kommune“. Das von den Krankenkassen sowie dem Land Sachsen-Anhalt finanzierte Projekt fördert ehrenamtliche Bewegungsangebote in verschiedenen Gemeinden und Kommunen Sachsen-Anhalts. So wurde auch die Hohe Börde als Modellstandort ausgewählt.

Doch wie starten während eines Lockdowns und allgemeiner Verunsicherung? Zum Glück konnte das Freiwilligenbüro „aktive hohe boerde“ nach einem Aufruf im Mitteilungsblatt die beiden Koordinator*innen Franziska Seifert und Christoph Franke für das Projekt gewinnen. Beide hörten sich um, sprachen Leute an und stellten schließlich im Sommer und Herbst ein Team aus 7 freiwillig Engagierten, den sogenannten Beiker*innen, zusammen. Das Team zeichnet sich nicht nur durch Freude an der Bewegung, sondern Spaß am Organisieren und Anleiten aus.
Gemeinsam mit den Koordinator*innen wurden insgesamt 5 Angebote geplant und umgesetzt. Die Hermsdorferin Gisela Miehe und der Irxleber Siegfried Lehr beschäftigen sich mit Senioren und Seniorinnen in zwei Pflegeheimen, gehen mit Ihnen spazieren und führen leichte Bewegungsübungen durch. Die Menschen, mit denen Sie sich beschäftigen, sind Ihnen dankbar für die willkommene Abwechslung. Das Eltern-Trio Bea Franke, Marco Knoll und Janine Specht betreuen einen Eltern-Kind-Sport in Niederndodeleben. Die Stimmung war von Anfang an gut und der Andrang groß. Häufig mussten Eltern und ihre Kinder vertröstet werden, da der zur Verfügung stehende Raum begrenzt ist.
Wer mit dem ganzen Körper aktiv sein und fit bleiben will, der findet auch in Eichenbarleben und Ochtmersleben die richtigen Angebote. Die in Eichenbarleben lebende Brunhilde Wenge leitet wöchentlich eine Nordic-Walking-Gruppe an. Im Mehrzweckraum der Ortschaft Ochtmersleben wurde eine ebenfalls wöchentlich stattfindende Senioren-Gymnastik-Gruppe von Barbara Lehr initiiert.
Insgesamt 54 Personen im Alter von 2 bis 87 Jahren nehmen regelmäßig an den BeiK-Angeboten teil. Dank der Projektförderung konnte z.B. verschiedenes sportliches Zubehör, aber auch Corona-Tests sowie T-Shirts und Trinkflaschen für alle Beteiligten angeschafft werden.
Die Angebote laufen auch im Jahr 2022 weiter. Wenn auch aus Sicherheitsgründen zurzeit eine Pause eingelegt wurde, so sind sich doch alle einig, dass es bald weiter gehen soll. Interessierte Sportbegeisterte und solche, die es noch werden wollen, können sich gern per E-Mail beim Freiwilligenbüro melden: info@aktivehoeboerde.de

Das BeiK-Projekt 2021 in Zahlen:
• 2 Koordinator*innen
• 7 Beiker*innen
• 5 Angebote
• 54 Teilnehmer*innen

Der Freiwilligenkalender 2022 ist da!

Das Jahr 2021 hat es dem bürgerschaftlichen Engagement nicht immer leicht gemacht. Trotz dessen konnten zahlreiche Ideen und Projekte engagierter Bürgerinnen und Bürger angegangen und in die Tat umgesetzt werden. Wir sagen DANKE an alle, die sich in der Hohen Börde und darüber hinaus engagieren. Weiter so!

Mit dem Freiwilligenkalender möchte sich das Freiwilligenbüro  für das Engagement bedanken. Jeder Monat bietet Impressionen vom freiwilligen Einsätzen und Aktionen in der Hohen Börde. Auf Anfrage sendet das Freiwilligenbüro gerne ein Exemplar zu. Zudem ist der Kalender im Rathaus erhältlich.

Premiere mit den "Fruchtschnitten" im "Naschgarten"

Obstbaumschnitt lernen
Die drei "Fruchtschnitten" (rechts) lockten bei der Premiere im Hermsdorfer Naschgarten 24 Interessent*innen an.

Wissen und Fertigkeiten rund um den richtigen Obstbaumschnitt vermittelten die drei Magdeburger „Fruchtschnitten“ am 16. November im Hermsdorfer Naschgarten. Das ausgebildete Baumwart-Trio Julius Brinken, Michael Krack, Leonie Steinherr begrüßte 24 interessierte Teilnehmer*innen auf der Obstwiese im Hermsdorfer „Naschgarten“. Den Kurs hatte das Freiwilligenbüro „aktive hohe börde“ organisiert.

Gern wären mehr Obstbaumfreunde dem Aufruf in den kühlen Novembermorgen gefolgt, mussten sich aber mit einem Platz auf der Warteliste für einen weiteren Kurs mit den „Fruchtschnitten“ arrangieren.
Anderthalb Stunden Theorie – mit Ausflügen in die Geschichte der Streuobstwiese, mit Details über das Wachstum eines Baumes und seinen Beschnitt in den Wachstumsphasen – standen am Anfang. Unterschiede von Winter- und Sommerschnitt, vielfältige Schnitt-Techniken und das dafür passende Werkzeug ergänzten die Einführung.
In drei Gruppen ging es dann an die praktische Anwendung beim gemeinsamen Obstbaumschnitt an Birne und Apfel. Eine Fragestunde zum Gelernten und vor allem zu den Obstbäumen im Garten zu Hause rundeten einen lehrreichen Herbsttag bei guter Stimmung ab.
Der Naschgarten wird durch den Pflegepaten Eric Berger betreut. Sein Ziel ist es, interessierte Bewohner der Börde und Umgebung für die Nutzung und Pflege der heimischen Streuobstwiesen zu begeistern. Gemeinsame Pflege- und Obstsammeltermine sind geplant. Interessierte können sich jederzeit telefonisch oder per E-Mail im Freiwilligenbüro melden.

Es klappert die Presse beim Obstwiesenfest

Eine gelungene Premiere feierten am 25. Oktober die Veranstalter des Streuobstwiesenfestes auf dem Bornstedter Anger. Bei bestem Altweibersommer pilgerten Obstliebhaber aus Nah und Fern auf die Festmeile rund um die mobile Saftpresse.
Seit diesem Jahr pflegt Eric Berger vom Freiwilligenbüro im Gersdorfer Kessel bei Hermsdorf eine Streuobstwiese. Dies hatten seine Mitstreiter zum Anlass genommen, das Streuobstwiesenfest aus der Taufe zu heben – ein Fest im Zeichen naturnahen Gärtnerns und naturnaher Leidenschaften.
Zum ersten Mal hatte das Freiwilligenbüro „aktive hohe börde“ gemeinsam mit Bornstedter Bürgern, Vereinen und Gruppen aus der Region zum Streuobstwiesenfest eingeladen. Auch die Gartenakademie Sachsen-Anhalt und die Landfrauen aus dem altmärkischen Roxförde waren mit von der Partie.

Im Mittelpunkt des bunten schepperte die Pressmaschine. Gut zwei Tonnen handgesammelter Äpfel und Birnen aus den Gärten der Umgebung ergossen sich zu leckerem Biosaft. Die Landfrauen reichten sächsische Quarkkeulchen, die Hundesportler deftige Brautwurst und die Pilzfarm aus Groß Santersleben verwöhnte mit leckeren Pilzvariationen. Bratwurst der Bornstedter Hundesportler, Kaffee und Kuchen vom Freiwilligenbüro ergänzten das Angebot. Bornstedter Honig mannigfaltiger Trachten und jede Menge Informationen hatten Holger Rieseberg und Thomas Grünberg parat.

„Das war rundum gelungen“, resümierte Bornstedts Ortsbürgermeister und Lisa Schulz, die Koordinatorin des Freiwilligenbüros schätzte ein: „Das Fest ist ein erneutes Beispiel dafür, wie Vereine, engagierte Bürger mit uns als Koordinierungsteam und der Gemeinde als Unterstützerin Hand in Hand ein neues Projekt begleiten und würdigen können. So kann es auch bei einer zweiten Auflage des Streuobstwiesenfestes weitergehen.“