Neuigkeiten

Auf dieser Seite findest du aktuelle Neuigkeiten aus dem Freiwilligenbüro und der Hohen Börde.

Der Kommunalpolitik fehlen die Frauen – das soll sich ändern

Motivations- und Informationsveranstaltung der Stiftung Leben in der Hohen Börde

Zur Kommunalwahl am 9. Juni 2024 ergibt sich die Chance sich in den Ortschaftsrat, den Gemeinderat oder den Kreistag wählen zu lassen. Mit „Wir brauchen Sie – jetzt wird es konkret“ ist deshalb eine Motivations- und Informationsveranstaltung für Frauen in der Hohen Börde zur Kommunalwahl 2024 überschrieben, mit der die Stiftung Leben in der Hohen Börde die Kampagne „Frauen stärken in der Hohen Börde“ fortsetzt. Geplant ist diese für Montag, den 9. Oktober, von 17.30 bis 19.30 Uhr im Rathaus der Gemeinde Hohe Börde in Irxleben, Bördestraße 8.

Kommunalpolitik ist die Basis der Demokratie. Schaut man sich die politischen Gremien jedoch etwas genauer an, wird man feststellen, dass diese auch heute noch vorwiegend männlich dominiert sind. Immer noch entscheiden zu wenig Frauen über die Zukunft ihrer Gemeinde, ihres Ortes oder ihres Landkreises. Dabei sind die Sichtweisen, Erfahrungen und Kompetenzen von Frauen in politischen Ämtern ebenso wertvoll wie die ihrer männlichen Kollegen.

Bildunterschrift: Eingeben (blauer stift rechts oben, dann "Inhalt" im Fenster "Beittragsbild bearbeiten" und dann unter "Eigene Beschriftung" die BU eingeben

Parität ist notwendig, um nicht nur eine weibliche Perspektive einzubringen, sondern auch durch eine starke Stimme den Weg für eine wachsende weibliche, politische Beteiligung zu ebnen. So wären vielleicht auch eine kinderfreundliche Änderung der Sitzungszeiten oder eine Kinderbetreuung während der Sitzungen vorstellbar.

Bereits aktive Politikerinnen geben am 9. Oktober den interessierten Frauen ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter und ermutigen sie für eine Kandidatur in der kommenden Legislaturperiode.

Fragen wie zum Beispiel „Wie wird Frau Kandidatin?“, „Welche Vor- und Nachteile haben eine Einzelkandidatur, eine Wählergemeinschaft oder der Anschluss an eine Partei?“, „Welche Instanzen und Fristen sind für die Wahl zu beachten?“ und „Wer unterstützt mich auf meinem Weg zur Kommunalpolitikerin?“ werden beleuchtet.

Alle interessierten Frauen aus der Gemeinde Hohe Börde sind herzlich eingeladen. Eine Kinderbetreuung wird angeboten. Um eine Anmeldung mit Angabe, ob eine Kinderbetreuung benötigt wird, bei Rathausmitarbeiterin Lisa Schulz per Mail oder Telefon (039204-781-116) wird gebeten.

Heimatgeschichte am Stammtisch

Austauschtreffen der Heimatvereine, Ortschronisten und Geschichstfreunde

Die Heimatforschung in den Dörfern der Hohen Börde voranbringen – das war das zentrale Anliegen bei der Premiere eines Vereinsstammtischs, zu dem die Stiftung Leben in der Hohen Börde und ihr Freiwilligenbüro „aktive hohe börde“ im Rahmen der Woche des Engagements und Ehrenamts in das Dorfgemeinschaftshaus Hohenwarsleben eingeladen hatten. Das Angebot zum Austausch in ungezwungener Runde richtete sich an Heimatvereine, Ortschronisten, passionierte Heimat- und Archivfreunde sowie an die Gästeführer der Hohen Börde.
Zum Auftakt informierte Martin Müller vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt über den Arbeitskreis Heimatforschung Sachsen-Anhalt seines Verbandes, zu dessen Anliegen die Qualifizierung von Engagierten in den Bereichen Ortschronik und Heimatgeschichte, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen dieser Engagierten und die Nachwuchsgewinnung für die Heimatforschung gehören.

Martin Müller vom Landesheimatbund (rechts) berichtete beim Hohenwarsleber Vereinsstammtisch über das Heimatforschernetzwerk Sachsen-Anhalt.

Eben jene Anliegen stießen auf offene Ohren am Stammtisch: Für die Aufarbeitung vielerorts vorhandener Dokumente der früheren Dorfgeschichte fehlt es in vielen Ortschaften an interessierten und ausgebildeten Personen. Die Heimatvereine kämpfen mit Überalterung ihrer Mitglieder und – damit verbunden – an einer passenden Ansprache, auch junge Leute für ihr Thema zu begeistern. Plattformen wie den Vereinsstammtisch Heimatgeschichte könnten deshalb zukünftig den Austausch befördern. Die Stammtischrunde verständigte sich darauf, einen weiteren Stammtisch im ersten Halbjahr 2024 zu veranstalten. Dann hoffen die Anwesenden aus Irxleben, Wellen, Niederndodeleben und Hohenwarsleben auch auf Vertreter aus den anderen Ortschaften der Hohen Börde. Denn auch dort dürften die Probleme und Wünsche dieselben sein wie in der Hohenwarsleber Runde.

Der Landesheimatbund bietet eine 80-stündige Ausbildung von Ehrenamtlichen zum Ortschronisten an: Näheres erfahren Interessierte bei Martin Müller vom Landesheimatbund.
Kontakt: Tel.: 0179 – 2227935, E-Mail: mueller@lhbsa.de
https://heimatforschernetz.lhbsa.de/

Wer Interesse an Heimatforschung hat oder beim nächsten Vereinsstammtisch der Heimat- und Geschichtsfreunde der Hohen Börde mitmachen möchte, kann sich jederzeit an Niklas Neumann vom Freiwilligenbüro wenden.
Kontakt: 0170-1027056 E-Mail: niklas.neumann@aktivehoheboerde.de

Mitmacher und Angebote für das Streuobstfest gesucht

Angebotspalette soll bunter werden

Die heimischen Obstsorten zelebrieren – das ist in diesem Jahr zum dritten Mal Anliegen des Streuobstfestes, das das Freiwilligenbüro „aktive hohe börde“ zusammen mit der Ortschaft auf dem Bornstedter Anger veranstaltet. Um die Angebotspalette rund um Streuobst, naturnahes Gärtnern und natürliche Produkte aus der Region noch bunter zu gestalten suchen die Veranstalter weiter ehrenamtliche Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Termin des diesjährigen Streuobstfestes ist Sonnabend, der 7. Oktober, von 10 bis 16 Uhr.

Wir suchen Anbieter und Spender:
• Hausgemachte Marmeladen (eigener Verkauf, Weitergabe von Rezepttipps und Erfahrungen)
• Basteln von Futterhäuschen aus Holz mit Kindern (Anleitung der Kinder vor Ort)
• Basteln mit Naturmaterialien (Kürbisschnitzen, Kastanienmännchen und ähnliches basteln)
• Kürbisspenden und Spenden anderer Erntefrüchte (für Dekoration und für Bastelstand)
• Kuchenbäckerinnen und – bäcker;

Zu den traditionellen Angeboten und Ständen des Streuobstfestes gehören neben der großen Mostpresse auch in diesem Jahr ein Stand der Bornstedter Imker, die Quarkkeulchen am Stand der Landfrauen, die Groß Santersleber Pilzfarm, der Kuchenstand des Freiwilligenbüros, Mitmachangebote und Wissensquiz für Kinder am Stand des Freiwilligenbüros sowie Speis und Trank von den Bornstedter Vereinen.

Mit dem Streuobstfest möchten die Veranstalter Bewusstsein für die heimischen, natürlichen Ressourcen der Hohen Börde schaffen, die vor der eigenen Haustür darauf warten, verarbeitet und genutzt zu werden.

Die Veranstalter des Streuobstfestes suchen für eine größere Angebotspalette weitere Mitstreiter und Spender.

Die Mostpresse klappert erneut beim Streuobsfest

Wichtige Hinweise für Saftfreunde bei der Anmeldung

Wenn am Sonnabend, 7. Oktober, das Streuobstfest gefeiert wird, steht der Bornstedter Anger zum dritten Mal ganz im Zeichen naturnahen Gärtnerns und naturnaher Leidenschaften. Die Partnerschaft des Freiwilligenbüros „aktive hohe börde“ mit Bornstedter Bürgern, Vereinen und Gruppen aus der Region hat sich inzwischen bei der Organisation bewährt.
Im Mittelpunkt des bunten Treibens wird erneut die mobile Mostpresse klappern. Um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, müssen Anmeldungen für das Pressen von Kernfrüchten (ausschließlich Äpfel und Birnen) vor dem Fest erfolgen. Unter der Telefonnummer 0179/4573405 können mit Herrn Matthias Konschak Uhrzeiten vereinbart werden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben allerdings gezeigt, dass die vereinbarten Termine trotz Anmeldung nur Richtwerte sind und es zu Wartezeiten kommen kann. Nicht zuletzt deshalb wird auch darum gebeten, die vorher angemeldete Obstmenge weitestgehend einzuhalten. Der Preis pro gepresstem Liter Saft beträgt 1,20 Euro in der praktischen 5-Liter Box und bleibt damit unverändert zum Vorjahr.
Das Streuobstfest auf dem Anger beginnt um 10 Uhr. Die Mostpresse empfängt die angemeldeten Saftliebhaber bereits ab 9 Uhr.

Die Mostpresse steht am 7. Oktober 2023 wieder im Mittelpunkt des Streuobstfestes auf dem Bornstedter Anger.

Jetzt anmelden: Woche des Engagements geht in die zweite Runde

Workshops und Fortbildugen für Ehrenamtliche, Vereine und Freiwillige vom 11.-14. September 2023

Das Freiwilligenbüro „aktive hohe börde“ und die Stiftung Leben in der Hohen Börde planen vom 11. bis 14. September 2023 mit der Woche des Engagements zum zweiten Mal eine Fortbildungsreihe, die Vereine, Initiativen, Freiwillige und weitere Interessenten aus der Hohen Börde ansprechen soll. So werden in dieser Woche von Montag bis Donnerstag täglich Workshops zu Themen angeboten, die angelehnt sind an den Wünschen der Freiwilligen und Vereine. Die Teilnahme ist kostenlos.

Folgende Veranstaltungen sind geplant:

Workshop: „Fördermittel richtig beantragen“
Montag, 11. 09.2023
, 16–17.30 Uhr, Freiwilligenbüro in Irxleben, Siegweg 4 

Lisa Schulz vom Freiwilligenbüro gibt Einblicke in die Fördermittel-Landschaft in Sachsen-Anhalt und in das Einmaleins der Antragstellung.

Bildunterschrift: So wie im vergangenen Jahr können Ehrenamtliche auch zur diesjährigen Woche des Engagements viel Wissen für die eigene Vereinsarbeit mitnehmen.

Vereinsstammtisch
Montag, 11.09.2023, 18–20 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Hohenwarsleben, Kirchstraße 4

Die Premiere einer derartigen Veranstaltung soll zum Kennenlernen, Austausch und Vernetzen von Heimat- und Kulturvereinen, Ortschronisten, Gästeführern sowie an der Heimatgeschichte und touristischen Besonderheiten der Hohen Börde Interessierten beitragen. Martin Müller vom Landesheimatbund wird einen Impulsvortrag zum Heimatforschernetz des Landesheimatbundes halten.

Workshop: „Repaircafé – Was wird aus dieser Idee?“
Dienstag, 12.09.2023, 16.30 – 18.30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Hohenwarsleben, Kirchstraße 4

In einem Repaircafé kommen Verbraucher und ehrenamtliche Hobbyhandwerker zusammen, um defekte Geräte oder auch Möbel zu reparieren. Wolfgang Matscheck vom 1. Repaircafé in Magdeburg zeigt auf, wie ein Repaircafé funktioniert. Geklärt werden soll, ob das auch in der Hohen Börde umsetzbar ist.

Workshop: „Digitale Zusammenarbeit im Verein – Anwendung von Videokonferenz-Tools“
Dienstag, 12.09.2023, 17–20 Uhr, Freiwilligenbüro in Irxleben, Siegweg 4

David Jordan, Digitalexperte der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (lagfa), erklärt die Möglichkeiten der Kommunikation auf digitalem Weg und stellt verschiedene Programme zum Durchführen von Videokonferenzen vor. Die Teilnehmer können ihre eigenen mobilen Endgeräte mitbringen.

Workshop: „Pressearbeit für den Verein“
Mittwoch, 13.09:2023, 16–17.30 Uhr, Sitzungssaal im Rathaus Hohe Börde in Irxleben, Bördestraße 8

Maik Schulz, Pressesprecher der Gemeinde Hohe Börde, beleuchtet die Grundsätze des journalistischen Schreibens an einfachen Beispielen.

Workshop: „Grundlagenkurs Fotografie“
Mittwoch, 13.09:2023, 18– 20Uhr, Sitzungssaal im Rathaus Hohe Börde in Irxleben, Bördestraße 8

Tipps zur Fotografie mit dem Handy für die Dokumentation von Veranstaltungen vermittelt der studierte Medienbildner Marco Zachau in Theorie und Praxis. Handys sollten für praktische Übungen mitgebracht werden.

Workshop: „Freiwillige für Aktionen und Projekte gewinnen“
Donnerstag, 14.09.2023, 16.15–17.30 Uhr, Sitzungssaal im Rathaus Hohe Börde in Irxleben, Bördestraße 8

Niklas Neumann vom Freiwilligenbüro informiert über Methoden der Freiwilligengewinnung sowie Möglichkeiten der Unterstützung durch das Freiwilligenbüro.

Workshop: „E-Fahrräder für alle in der Hohen Börde – Wollen wir das?“
Donnerstag, 14. 09.2023, 18–20 Uhr, Sitzungssaal im Rathaus Hohe Börde in Irxleben, Bördestraße 8 

Michael Fuder und Sabine Neef von der Ecomotio gGmbH stellen das Projekt „LandRadl“ vor und checken mit den Teilnehmern ab, ob und wie es in der Gemeinde Hohe Börde nachahmbar ist.

Da die Anzahl der Plätze für die Workshops begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Diese kann ab sofort per E-Mail an info@aktivehoheboerde.de oder telefonisch unter 0170/1027056 (Niklas Neumann) oder 039204/781116 (Lisa Schulz) erfolgen.